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Seit Mitte 2001 bin ich jetzt wieder dabei, den Wagen fit zu machen. Dabei wurden Achsen,Federbeine,H&R/Koni Fahrwerk,Spurstangen,Gelenkwellen,Bremsen usw. vom Urquattro Bj. 1987 umgebaut. Dabei kamen auch Urquattrofelgen 8x15 mit 205/50/15 zum Einsatz.Ausserdem wurde eine komplette Lederausstattung in Glattleder vom Urquattro eingebaut.Die Bremsleitungen und Schläuche wurden komplett erneuert.

Nachdem ich die Radläufe hinten gezogen hatte, stellte ich fest, das der Rost hier angefangen hatte sein Unwesen zu treiben. Zwar nur in geringem Maße, doch ich entschied mich dafür neue Radläufe einzuschweissen.  Es sollte sich allerdings als schwierig erweisen solche im Zubehör zu bekommen, so mußte ich auf Orginal Ersatzteile zurückgreifen, welche zwar erheblich teuerer waren, aber wenigstens in kurzer Zeit verfügbar.

Das Schiebedach mußte neu lackiert werden, wegen Hagelschaden und an der Hinteren Rückleuchte blühte der Rost. Ebenso unter den vorderen Kotflügeln

Für die beseitigung der Rost und Hagelschäden benutze ich vorerst die gute alte Sprühdose, glücklicherweise habe wir hier jemanden der Jeden Lack anmischen und in Sprühdosen abfüllt, dort habe ich selbst für meinen 74er 80er noch den Lack bekommen !

März 2006

Im Herbst 2004 habe ich mich entschlossen den Motor noch einmal komplett herauszunehmen weil der Kupplungsgeberzylinder fest saß und die Kupplung zudem noch Schleifgeräusche machte.

Bei der Gelegenheit wollte ich dann auch gleich den geplanten Umbau auf schraubbares Frontblech vornehmen.

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Erstmal Kantenrost entfernen und mit Industrierostschutz, Karrosseriedichtmasse versiegeln.

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Anschliessend wurde alles mit der Sprühdose lackiert und die Domstrebe probehalber eingebaut.

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Der Turbolader hatte es definitiv hinter sich !

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Als der Motor dann draussen war wurde mir bewusst das ein schnelles rein/raus nicht die Lösung sein konnte. Der Turbolader hatte Dreck angesaugt, die Hydromotorlager waren nur noch Schrott.

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Die aufgeschraubten Halter der Domstrebe waren mir schon immer ein Dorn im Auge, also wurden die Löcher wieder verschlossen und die Halter am Dom verschweisst.

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Beim Kühler dachte ich mir “Back to the Roots” und habe ihn wieder wie schon vor 10 Jahren in “Rallyegelb” lackiert.

Das gleiche beim Ventildeckel und der Domstrebe.

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Zunächst hatte ich versucht bei Ebay einen guten gebrauchten Lader zu ergattern, musste aber feststellen das dort selbst Schrott nicht für unter 150 Euro zu bekommen ist. Dank vermiitlung von Urihendrik bekam ich dann einen guten gebrauchten von Peter Aretz , für wenig Geld. Dafür noch mal schönen Dank an beide !

Mehr Glück hatte ich dort als ich für sehr wenig Geld nagelneu Kupplungs Geber und Nehmerzylinder sowie die Hydromotorlager bekam. Beim Typ 85 gibt es zwei verschiedene Motorlager. Einmal die normalen aus Vollgummi und die sogenannten Hydrolager. Diese kosten allerdings ein Mehrfaches ! Beim Einbau von Turbomotoren sind sie aber Pflicht, wegen der erheblich höheren Kräfte die an ihnen zerren.

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Da nun mittlerweile der Winter hereingebrochen war konnte ich den Motor mangels Garage nicht wieder einbauen. Dies hatte den Vorteil das ich reichlich Zeit hatte sämtliche Anbauteile Optisch wieder herzurichten.

Das Saugrohr wurde von mir poliert. Zuerst habe ich mit der Flex und einem sogenannten “Negerkeks” alle unebenen Stellen entfernt, dabei Vorsicht man kann schnell zuviel an einer stelle entfernen und hat dan unschöne “Macken”

Danach habe ich von Hand geschliffen mit Schleifpapier immer feiner bis 400er.

Zuletzt mit einem Polierset für die Bohrmaschine aus dem Baumarkt. Das ging schneller und besser als ich dachte !

Natürlich muß man dazu die Drosselklappe demontieren ;-)

Der Wiedereinbau 2005

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Endlich konnte ich dank besserer Wetterlage den Motor wieder zusammenbauen. Übrigens hat es sich bewährt den Motor in einer Schubkarre zu transportieren mit einer dicken Badematte als Unterlage !

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Beim Einbau ist dann doch mal eine helfende Hand vonnöten also habe ich meinen alten Freund Michael, eigentlich Mercedes Freak aktiviert um mit anzufassen.

Nun sah “der Schrotthaufen unterm Klofenster” ( O-Ton meine Frau ) schon fast wieder wie ein Auto aus !

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Nur noch “ kurz ” die ganzen Kabel und Schläuche eingebaut, Öl und Wasser aufgekippt und nach 2 mal kurzem Orgeln sprang er wieder an und lief wunderbar.

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Zuletzt wurde dann noch das Schraubbare Frontblech fertig gebaut, mehr darüber findert ihr unter UMBAUTEN

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